Der Förster im neuen Gewand

16.03.2025

Subaru Forester in der sechsten Generation

Der Forester ist ein langjähriger fixer Bestandteil in der Subaru-Flotte: Vor 27 Jahren debütierte er und weltweit wurden mehr als fünf Millionen Exemplare von ihm bereits verkauft. Nun wurde er von den Japanern frisch renoviert. Auffällig ist außen vor allem die neu geschneiderte Front- und Heckpartie. Schmale Scheinwerfer und Rückleuchten sind dabei ganz im Trend der Zeit und vermitteln ihm jugendliche Frische.

Der Charakter ist aber der gleiche geblieben: Ein hochgelegter Allradkombi der sowohl im Gelände als auch auf asphaltierter Langstrecke seine Vorzüge ausspielen kann. Auch seine Kernkompetenz hat er mit dem permanenten Allradantrieb – Subaru nennt ihn Symmetrical AWD – behalten. Dabei werden die Kurbelwelle des Motors, das Getriebe, die Kardanwelle sowie die zwei elektronischen Differenziale auf der Längsachse des Fahrzeugs angeordnet, wobei die Kombination mit dem Active Torque Split für eine optimale Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern sorgt.

Angetrieben wird der neue Forester jetzt von dem bekannten 2,0-Liter-Vierzylinder-Boxerbenziner, der nun aber, aus Abgasgründen, nur mehr 136 PS abgibt statt bisher 150 PS. Dafür wurde er aber zeitgemäß um ein Mildhybrid-System, also einen kleinen E-Motor, ergänzt, der im Bedarfsfall 17 PS und 66 Newtonmeter Drehmoment beisteuert. Damit wird der Forester nicht zum Schnellstarter, gemütliche 12,2 Sekunden dauert der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100, aber zur souveränen Reisekombi.

Die Kraftverteilung erfolgt wie gehabt durch ein Stufenlosgetriebe, bei dem es schon wegen der Schubgliederkette nicht um ein maximales Drehmoment geht, sondern um Fahrkomfort und Effizienz. Das ist zwar nicht aufregend, macht den Forester aber zu einem entspannten Gleiter der auch im Gelände seine Stärken ausspielt. Dafür stehen nicht nur 220 Millimeter Bodenfreiheit sondern auch die Downhill Control die Bergabfahrten mit 27 Grad Gefälle ohne Gas- und Bremsbetätigung meistert. Jetzt auch im Rückwärtsgang.

Für mehr Komfort und Ruhe beim Fahren sorgt auch ein speziell verarbeiteter, hochdämpfender Kitt im Dachbereich des Subaru, der den Schalldruckbereich im Innenraum minimiert. Der neue Forester bietet auch eine neue, direkter ansprechende, elektrische Doppelritzel-Servolenkung sowie neue, ergonomischere Sitze in Reihe eins. Preislich startet der Subaru Forester bei 41.490,- für die Ausstattung Style.

Michael Stenzel